Programm

Inhalte der Jahreskonferenz

Open Space: Wir sind viele

Di. 8.11. | 11 - 13 Uhr

Was sind unsere gegenseitigen Erwartungen? Was bewegt uns in der niedersächsischen Musikkultur am meisten? Was will ich wissen und was lernen? Was ist mein Teil an der Vielfalt der Musikkultur? Welchen Anteil möchte ich kennenlernen? Den Anfang innerhalb des offenen Konferenzbeginns machen die drei größten Kultur- und Musikförderer des Landes. Sie stellen die Themen vor, die sie bewegen.

Mit: Dr. Annette Schwandner (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Dr. Sabine Schormann (Niedersächsische Sparkassenstiftung), Lavinia Francke (Stiftung Niedersachsen)

Auftakt – Delinking AfricC: Eine Sound Lecture

Di. 8.11. | 14 – 14.25 Uhr

Ein Yamaha Drum Computer in den Händen eines Musikers und Wissenschaftlers schafft transkulturelle Bezüge und Raum für Reflexion. Das Plädoyer für die Entwicklung transkultureller, postkolonialer und in-formierter Musikvermittlungskonzepte ist ein akustisches Destillat zur Forschung rund um „tracks ‚n’ treks. Populäre Musik und Postkoloniale Analyse“, so der Titel der Promotionsschrift unseres Redners und Per-formers.

Mit: Prof. Dr. Johannes Ismaiel-Wendt (Stiftung Universität Hildesheim)

Modelle gelebter Vielfalt: Initiativen zur Unterstützung geflüchteter Musikschaffender

Di. 8.11. | 14.30 - 16 Uhr

Wie schaffen wir es, gemeinsam mit Geflüchteten nachhaltige Strukturen aufzubauen, in denen Entfaltung und Selbstermächtigung auf verschiedenen Ebenen wie z.B. künstlerischer Arbeit oder Selbstmanagement möglich sind? Welche Rolle spielt gerade Musik, um in gesellschaftspolitischen Kontexten eine Öffentlichkeit zu erzeugen und auf die Bedarfe und Hindernisse gesellschaftlicher Teilhabe Geflüchteter hinzuwei-sen? Wie kreiert man respektvolle Begegnungen sowohl auf beruflicher als auch persönlicher Ebene, um zu einer beidseitigen Öffnung beizutragen? Auf welche Weise kann man sich von Zuschreibungskategorien (z.B. religiöser oder ethno-nationaler Art) lösen und das Individuum in den Mittelpunkt rücken?

Mit: Amelie Deuflhard (Kampnagel, Hamburg), Anas Aboura (Kampnagel, Hamburg), Felix Gebauer (UdK, Berlin), Jonas Petry (Resonance is Community, Leipzig)

Modelle gelebter Vielfalt: A global perspective

Di. 8.11. | 17.45 - 18.45 Uhr

Mit: Kevin McManus (creative liverpool)

Kooperationspartner: UNESCO City of Music Hannover

Vielfalt vermitteln

Di. 8.11. | 14.30 - 16 Uhr & 17.15 – 18.45 Uhr

Ein Studiengang stellt sich vor. Dabei geht es um die Praxis transkultureller Musikvermittlung zwischen Präsentationen, Best Practice, Debatte und Workshop aus und um den Hildesheimer Weiterbildungsstudiengang „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“.

Kooperationspartner: Center for World Music & Studiengang musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung

Welcome aboard

Di. 8.11. | 20.00 – 21.30 Uhr

Das Welcome Board hat zahlreiche Musikschaffende kennengelernt, die in letzter Zeit nach Niedersachsen gekommen sind. Diese Vielfalt wollen wir mit und in einer musikalischen Begegnung feiern. Musikerinnen und Musiker aus aller Welt teilen sich eine Bühne, Interviews und Portraits stellen Menschen vor, Vielfalt wird hör- und sichtbar. Gemeinsam wollen wir den ersten Konferenztag entspannt beschließen.

Mit: Ministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Michael Dreyer (Morgenland Festival)

Ersungener Spracherwerb

Mi. 9.11. | 9.30 - 12 Uhr

Welchen Beitrag kann Musik und hier insbesondere das Singen zum Spracherwerb leisten? Im Fokus stehen dabei Phonetik und Aussprachen, weniger Wortschatz und Grammatik.

Mit: Monika von Rosenzweig (NLQ, Hannover), Hayat Chaoui (Sängerin, Köln), Maxi Heinicke (Bertelsmann Stiftung)

Kooperationspartner: Niedersächsisches Kultusministerium, Bertelsmannstiftung, Bundesakademie für kulturelle Bildung

Welcome on Board! Wohin geht die Reise?

Mi. 9.11. | 12.00 – 12.45 Uhr

Nach der sechsmonatigen Pilotphase, unzähligen Begegnungen und Gesprächen, Vermittlungen von Kontakten, Angeboten, Chancen und dem erfolgreichen Aufbau des Netzwerks geht es nun an die Planungen für die nächsten Jahre. Ein Projekt wie, das Welcome Board ist nur mit zahlreichen Partnern möglich. Gemeinam sprechen wir über Möglichkeiten der Kooperation und Themenfelder der Zukunft.

Mit: Nikola Pfaff (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)

Audience Developement

Clubs und ihr Publikum

Di. 8.11. | 15.15 - 16 Uhr

Wie erreichen Clubs ihr Publikum? Können sie von den Methoden des Audience Development lernen, die für große Institutionen entwickelt werden und eine strategische Ausrichtung der Einrichtung mitsamt eines konkreten Zielpublikums bedeuten? Was ist mit Angebot (der Club als Kunstwerk) und Nachfrage (der Club als Dienstleister)? Ist ein Club einfach tot, wenn er sein Publikum nicht mehr erreicht oder kann er sich ändern? Welche Perspektiven haben Künstler und Booker auf die Clubs?

Mit: Eva Rölen (Audiolith, Hamburg/Berlin), Liam Naughton (Kazimir, Liverpool, tbc), Leila Döring (Klub-Netz, Hannover)

Kooperationspartner: UNESCO City of Music Hannover, KlubNetz e.V. – Verband der Konzertkulturschaffenden in Niedersachsen.

Metal! Ein Blick aufs Publikum

Di. 8.11. | 17.15 – 18.45 Uhr

Metalfans gehen auf Konzerte, sie kaufen CDs, Vinyl und T-Shirts, sie pilgern nach Wacken und sind über Foren im Netz und viele Spezialzeitschriften verbunden, es gibt Label in allen Größen und es entstehen immer wieder neue Bands, die von ihrer Musik leben können – trotzdem ist diese Subkultur im Mainstream immer noch wenig bekannt. Mit der Ausnahme von Wacken wird nichts gesendet oder berichtet – eine klas-sische Subkultur also? In diesem Panel wollen wir den Methoden der Publikumsbindung im Metal auf die Spur kommen.

Kooperationspartner: Landesmusikrat Niedersachsen e.V.

Netzwerke und Netzwerken

Musicpreneure - Chancen und Herausforderungen

Di. 8.11. | 14 - 16 Uhr

Die Selbstständigkeit ist für viele Musikerinnen und Musiker die gängige, meist freiwillig, mal mangels anderer Optionen gewählte, Beschäftigungsform. In diesem Panel nähern wir uns den unternehmerischen Aspekten dieser Tatsache. Wir fragen, was persönliche und strukturelle Voraussetzungen für erfolgreiches Agieren am Markt sind und wie dafür qualifiziert werden muss.

Mit: Prof. Dr. Carsten Winter (Medien- und Musikmanagement), Dr. Raphael Thöne (Institutssprecher JazzRockPop), Arne Jansen (Lehrbeauftragter Jazzgitarre und freier Musiker) und Studierenden der Institute

Kooperationspartner: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (IJK & JRP)

Musiknetzwerke – Wie? Warum?

Di. 8.11. | 16.45 - 18.45 Uhr

Netzwerke sind wichtig – ein Allgemeinplatz. Doch wie werden sie wirksam? Welcher Ansatz verspricht Erfolg: Top down mit einem starken Kern? Oder eher basisdemokratisch und ohne Zentrale? Verbinden sich Interessen automatisch oder müssen sie geweckt werden? Hier analysieren wir in einem Rundgang durch verschiedene Beispiele, was erfolgreiche Netzwerkarbeit ausmacht.

Mit: Markus Strothmann (Musiker und Wissenschaftler, Hamburg), Vera Lüdeck (LAG Rock, Hannover), Dr. Matthias Rauch (Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim) und Bernd Zimmermann (NRWJAZZ, Gel-senkirchen)

Musik->Wirschaft – Crowdfunding

Di. 8.11. | 12.45 - 16 Uhr

Am zweiten Dienstag im Monat findet diese gemeinsame Reihe von Kre|H|tiv und Musikland statt. Der Ter-min fällt im November auf die Jahreskonferenz, deshalb konnten wir das Format für die Musikwirtschaft dort integrieren und ausgeweiten. Zum Thema Crowdfunding gibt es dieses Mal nicht nur einen Impuls, sondern auch einen Workshop und eine Podiumsdiskussion. Wie die Kraft der Menge und des Netzwerks zur Investition in die eigene Kunst genutzt werden kann, wollen wir in diesen Formaten klären.

Mit: Anja Thonig (Vision Bakery, Leipzig) & Sina Greinert (Nordstarter, Hamburg tbc)

Kooperationspartner: Kre|H|tiv Netzwerk Hannover

Festivals in Niedersachsen

Mi. 9.11. | 9.30 - 12 Uhr

Die niedersächsische Festivalszene trifft sich. Es geht um die Konzeption der Musikland-Angebote und die weiteren Schritte im Hinblick auf einen gemeinsamen Auftritt oder gemeinsame Projekte. Nach den Erfah-rungen aus der Netzwerkanalyse des Vortages, kann hier gebrainstormed und entwickelt werden, welche Form des Netzwerks für die Festivals in Niedersachsen am besten ist.

JKO 16

Kompakt

Von 8. bis 9. November 2016
Pavillon Hannover
Dienstag, 11.00 bis Mittwoch, 14.30 Uhr

Themen:

Welcome Board / Vielfalt vermitteln / Netzwerk und Netzwerken / Modelle gelebter Vielfalt / Audience Development Tag und Nacht / Ersungener Spracherwerb / Musik -> Wirtschaft / Festivals in Niedersachsen / Besucherbindung Metal / Musicpreneure /

Und abends: Vielfalt feiern

Anfahrt

JKO16

Der Pavillon Hannover liegt zentral in der Innenstadt und ist vom Hauptbahnhof fußläufig in unter 10 Minuten erreichbar.

Fragen?

Wir haben Antworten.

Für Fragen, Anmerkungen und Hinweise sind wir jederzeit erreichbar:

0511 642 792 04

info(at)musikland-niedersachsen.de