Haltbar gemacht

Ensemble L'ART POUR L'ART

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Band / Ensemble

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  • letztes Update: 27.08.2013

Haltbar gemacht

„Haltbar gemacht“ ist ein Projekt des Ensembles L’ART POUR L’ART unter der Trägerschaft des Vereins der Freunde und Förderer des Ensembles L’ART POUR L’ART Niedersachsen e.V. Es handelte sich um eine Erweiterung des Projektes Kompositionsklasse Winsen. Kompositionen von Kindern wurden von Profis im großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks eingespielt und unter Mitarbeit der Kinder zusammen mit Lehrern und Tonmeistern im Studio des HR aufgenommen. Bei dem Projekt „Haltbar gemacht“ erhielten die Schülerinnen und Schüler der Kompositionsklasse die Möglichkeit, ihre Kompositionen die professionellen Arbeitsbedingungen im Funkhaus kennen zu lernen. Das Projekt förderte die musikalische Urteilskraft, indem die Kinder dazu aufgefordert waren, ihre Hörerfahrungen und -erwartungen zu artikulieren.

Das Projekt wurde auch mit dem junge ohren preis 2011 in der Kategorie Musik & Medien ausgezeichnet.
Dazu aus der Jury-Begründung: "Haltbar gemacht zeigt einen Weg, Musik auf hohem Niveau durch verschiedene Medienformen verbreit - und rezipierbar zu machen. Auf jeder Ebene wird mit hohem Anspruch agiert, was die Produktion zu einem Beispiel für gelungene Musikvermittlung unter dem Einbezug von Medien macht, insbesondere da sich alle Akteure auf Augenhöhe begegnen".

Mit den Auszeichnungen und Preisen ging es neben bundesweiter Berichterstattung (u.a. DIE ZEIT, FAZ, nmz) weiter: Ein Werk aus der Edition „Haltbar gemacht“ wurde im Dezember 2011 mit einem Sonderpreis beim Schülerkompositionswettbewerb der Berliner Philharmoniker und Anfang 2012 mit dem Quartalspreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Herbst 2012 folgten dann noch der Echo Klassik Preis 2012 in der Kategorie “Klassik für Kinder” und der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik!

Das sagen die jungen KomponistInnen:

»Am Komponieren gefällt mir besonders, dass man selbst bestimmen kann, was man wie macht. Verboten ist nichts, und man kann immer wieder neue Sachen ausprobieren und erfinden. Meistens kommen dabei Sachen heraus, die sich richtig toll anhören, und am Schluss fragt man sich dann, wie man das hinbekommen hat.« (Rebekka Homann)

»Die Idee zum Stück "Sekt und Kakao" kam mir, als wir überlegten, was eine Pause ist uns dass Pausen auch klingen können, je nach dem wie sie eingesetzt werden. (...) Irgendwann kamen wir auch auf die Frage, welches die schönsten Pausenorte sind. Wir wollten die schnelle, hektische Stadt und das ruhige Land als Gegensätze vertonen. Der Teil der Stadt im Stück wird immer kürzer, weil sie auf dem Land Pause macht.« (Agnes Homann)

»Zu Beginn sollte ich erstmal alle Wörter aufschreiben, die mir zum Thema "Pause" einfielen. Unter diesen Begriffen war auch das Wort Pausenbrot. Wir hatten die Idee, dass man aus den verschiedenen „Belägen“ des Brötchens ein Stück komponieren könnte. Das waren dann: das Brötchen selber, Käse, Salami, Salat, Mayonnaise, Butter und Tomate. Jetzt überlegten wir uns, welche Instrumente die einzelnen „Beläge“ vertonen könnten (...). So wurden aus einem deutschen Brötchen ein Piccoloflöte- und Snaredrum-Duo, (...) aus Salami Tambourin, aus der Mayonnaise E-Gitarre und aus der irischen Butter eine nicht ganz so irische Harfe. Das Piccolo-Snaredrum-Solo war am aufwendigsten zu komponieren. Daran waren aber nicht nur die vielen schwierigen Rhythmen, sondern auch etliche Verschreiber und Blödeleien schuld.« (Jonathan Mummert)

»Das Stück "Luftlöcher" soll die verschiedenen Charakterzüge von Luft darstellen. Dabei gibt es natürlich auch Luftlöcher, doch im Großen und Ganzen ist da immer etwas, auch wenn es nur „in der Luft liegt“ und eigentlich unsichtbar ist. Und wenn ein „laues Lüftchen“ weht, kann man sogar Düfte hören.« (Kikan E. Nelle)

Impressionen

Haltbar gemacht