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Musikwoche Hitzacker
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Festival

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19. - 28. Februar 2010 www.musikwoche-hitzacker.de

Das Klassik-Musikfestival unter der künstlerischen Leitung des renommierten Trompetenvirtuosen und Dirigenten Ludwig Güttler findet im Jahr 2010 zum 24. mal in der kleinen Stadt Hitzacker an der Elbe statt. Das Ereignis zieht Musikfreunde aus ganz Deutschland an und begeistert jedes Jahr aufs Neue. Hochkarätige Ensembles, begabte Jungmusiker, Gesprächskonzerte, Instrumentenwerkstatt, Kinderkonzert und eine besondere Nähe zu den Künstlern vermitteln Menschen aller Generationen den Zauber der Klassischen Musik.

Eingebettet in eine einzigartige Natur und Kulturlandschaft, zieht die Stadt Hitzacker seit Generationen Künstler auf besondere Weise an, beherbergt und inspiriert sie, fordert sie heraus, das Leben im Ort und in der Region aktiv zu bereichern, dessen Qualität und Anziehungskraft zu erhalten, Identität zu stiften. Hitzacker wird als Ort der Begegnung wahrgenommen. Künstler verschiedener Herkunft und Generationen treffen hier zusammen.

Seit gut zwei Jahrzehnten gehört Ludwig Güttler als Künstlerischer Leiter der Musikwoche Hitzacker zu jenen, die sich besonders verpflichtet fühlen und sich einbringen in das angedeutete Szenario der kleinen Stadt an der Elbe. Vor allem dem weltweiten Renommee und breiten Wirkungskreis des Trompeters, Dirigenten, Forschers und Juroren Güttler, dessen vielfältigen und gleichsam fruchtbaren Kontakten zu Spitzeninterpreten verdankt die Musikwoche ihr überdurchschnittliches künstlerisches Niveau.

Dieses Künstlerpotenzial gilt es – nicht zuletzt im Sinne eines reisenden Publikums – zu verdichten auf das Format einer zehntägigen „Musikwoche“. Dies bedeutet keine eventartige Verkürzung oder Verflachung, vielmehr zugleich eine inhaltliche Verdichtung historischer, kunsthistorischer und musikwissenschaftlicher Zusammenhänge, die in Gestalt durchdachter Programme hörbar werden.

Wahrheiten – der Musik abgelauscht – für wahr genommen?
Das Motto der 24. Musikwoche Hitzacker 2010
Man darf ihn, den (sich) schaffenden Musiker, für bare Münze nehmen. Was er auf dem Podium tut, liegt klar vor uns ausgebreitet, weckt unweigerlich unsere Gefühle. Was aber steckt hinter den Noten und sonstigen Einfällen? Welche Begebenheiten, Geschichten, Rätsel? Unter dem Motto „Wahrheiten – der Musik abgelauscht – für wahr genommen?“ wird die Musikwoche Hitzacker 2010 dieser Frage nachgehen.
Facettenreich ist das Thema „Wahrheit in der Musik“ – auf entsprechend vielfältige Art soll es reflektiert werden. Es ist auf je eigene Weise präsent in Mozarts rätselhaftem Requiem, über dem der Wunderkomponist gestorben war. In der ambivalenten Geisteswelt Robert Schumanns, dessen 200. Geburtstag in der kommenden Musikwoche durch Zitate aus Lied- und Klavierschaffen sowie Texten besonderen Widerhall finden soll. Immer ein Stück Wahrheitssuche sind Bearbeitungen, Adaptionen und Grenzgänge. Erleben Sie Bachs Goldberg-Variationen in Streichtrio-Fassung, verfolgen Sie eine Jahrhunderte überspannende Werkschau im Gewand der Blechbläser. Lauschen Sie Dialogen für Harfe und Violoncello. Seien Sie dabei, wenn sich Barock und Blue Notes begegnen. Ein Vortrag unter dem Titel Wahre Musikgeschichte(n) – phantastische Szenarien untersetzt das Motto mit musikhistorischen Exkursen.

Die Musikwoche Hitzacker erleichtert der Jugend den Zugang zur klassischen Musik:
Vom allgemeinen Trend im klassischen Musikleben, zunehmender Alterung des Publikums, ist auch die Musikwoche Hitzacker betroffen. Das nur schwache Nachrücken junger Besucher beobachten die Veranstalter mit Sorge und sehen in dieser Tendenz eine besondere Herausforderung. Auch in dem Wissen, dass in manchen Schulen der Region regelmäßiger Musikunterricht gestrichen wurde, nimmt sich die Musikwoche Hitzacker gezielter als bisher der jungen Menschen an. Nach einem viel versprechenden Anfang im letzten Jahr wird die Musikwoche Hitzacker mit Professor Güttler in den kommenden Jahren noch stärker daran arbeiten, einem Publikum, das bisher aus verschiedenen Gründen keinen rechten Zugang zur klassischen Musik gefunden hatte, den Weg zur Musik und zum Umgang mit Instrumenten zu erleichtern. Unter den 20 Veranstaltungen der Musikwoche Hitzacker im Februar 2010 wird es sieben Konzerte geben, die darauf ausgerichtet sind junge Menschen und Familien in die Konzertsäle zu locken. Durch publikumsnahe Moderation und Interaktivität sollen Berührungsängste genommen werden.

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