Förderpreis Musikvermittlung

2011

Back to school

Back to school, music meets (e)motion

LAG Rock in Niedersachsen

LAG Rock in Niedersachsen

Verband / Netzwerk

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  • letztes Update: 03.05.2011
Vera Lüdeck, LAG Rock bei der Preisverleihung

Talentierte niedersächsische Nachwuchsbands (2012: Annie Soulshine aus Friedeburg/Ostfriesland und Denmantau aus Bad Bevensen) gehen zurück an ihre alte Schule und produzieren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, den Lehrern und außerschulischen Dozenten neue Versionen ihrer Songs. Back to school integriert das Schulorchester, den Chor, die Schulband vor Ort und initiiert neue Kurse wie Tanz, Rap, Technik etc. Umgesetzt wird Back to school im Rahmen einer Projektwoche. Auftritte vor Ort mit der neu entstandenen Produktion runden das Angebot ab.Die Idee entstammt aus der Feder zweier junger kreativer Köpfe: Die Band Annie Soulshine stellte beim Popmeeting 2010 in Wolfsburg die Grundidee von Back to school vor. Sie sind davon überzeugt, dass dieses Konzept Schülern einen bislang unmöglichen Einblick in die Popmusik gibt und sogar landesweit bzw. europaweit zu einem Leuchtturmprojekt wachsen kann. Als Band in die eigene alte Schule zurück zu kehren und frischen Wind zu verbreiten sowie den Schülern eine Plattform zum ungezähmten Musizieren zu bieten wird ein spannender Prozess.

Die LAG Rock ist die Ansprechpartnerin für alle Musikerinnen und Musiker, Bands und Förderer im Bereich Popularmusik in Niedersachsen. Mit vielfältigen Projekten setzt die LAG Rock Akzente im Flächenland Niedersachsen und unterstützt die regionale Strukturen. Die Landesarbeitsgemeinschaft ist als gemeinnützig anerkannt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Popularmusik im Land Niedersachsen zu fördern und den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit mit und zwischen den örtlichen Einrichtungen zu verbessern. Zur LAG Rock gehören örtlicher Musikinitiativen, kommunale Einrichtungen wie Jugend- und Kulturzentren oder Musikschulen verschiedener niedersächsischer Städte sowie Privatpersonen.

Paulus hoch zwei

Quilisma Kinder- und Jugendchor Springe

Quilisma Kinder- und Jugendchor Springe

Orchester / Chor

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  • letztes Update: 31.03.2011
Paulus2/Quilisma Kinder- und Jugendchor: v.l.n.r: Dr. Hürter, Sonja Sanding, Stefan Doormann

Nach den beiden erfolgreichen Musikvermittlungs-Projekten „schattenraum“ und „Die Weihnachtswurzel“ plant der Quilisma Kinder- und Jugendchor 2011, seine Musikvermittlungsarbeit für alle Altersgruppen unter das gemeinsame Thema Paulus zu stellen. Mit Paulus2 plant der Chor einen gemeinsamen Themenkomplex für alle Gruppen, der aus zwei miteinander korrespondierenden Hauptprojekten besteht: Im Mittelpunkt von „Paulus2“ (Idee & Leitung: Stephan Doormann) steht das gleichnamige Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy: Schülerinnen und Schüler gestalten selbst, welche Aspekte des Werkes auf welche Weise in einem Einführungskonzert vermittelt werden. Mit dem ergänzenden Projekt „Paulus-Spuren“ werden darüber hinaus Kinder und Jugendliche aus der Region gewonnen, sich mit der Figur des Paulus sowie seinen Erfahrungen vor dem Hintergrund ihres eigenen Lebens auseinander zu setzen. Dabei spielen die Themen kulturelle Vielfalt, Offenheit sowie die Aspekte des Reisens und Briefe-Schreibens eine zentrale Rolle. Die verschiedenen Aktivitäten münden dann in der Aufführung eines neu konzipierten und komponierten Kindermusiktheaters.

Beide Projekte sind so angelegt, dass sie über ihre Zielgruppe hinweg für alle Generationen zugänglich sind und ein intensiver generationsübergreifende Austausch stattfinden kann. Kinder und Jugendliche aller Gruppen können sich in beide Projekte einbringen. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen werden Schülerinnen und Schüler unmittelbar in das Vermittlungskonzept eingebunden. Sowohl die Sängerinnen und Sänger des Chores als auch die vielen eingebundenen Schülerinnen und Schüler machen die Musik durch die gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse zu ihrer Sache, die sie dann mit in ihre Lebenswelt tragen und dort weiter verbreiten.

Der Quilisma Kinder- und Jugendchor Springe besteht aus fünf Gruppen, in welche die Kinder und Jugendlichen je nach Alter eingeteilt werden. Einmal im Jahr, immer am 26.12. um 18 Uhr, veranstalten alle Gruppen des Chores zusammen traditionell das große Weihnachtskonzert. Das Konzertleben des Chores besteht darüber hinaus aus Musiktheaterprojekten und Musicals der Kindergruppen. Der Jugendchor gibt abwechselnd szenische, oratorische und A cappella-Konzerte und nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

Ich bin Musik

Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim e.V. (TPZ)

Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim e.V. (TPZ)

Kulturzentrum / Musikinitiative

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  • letztes Update: 28.06.2011
Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim. Projekt »Ich bin Musik«: v.l.: Kathrina Hülsmann, Renzo Solórsano Ramirez, Katrin Löwensprung

„Ich bin Musik“ ist das interkulturell-partizipative Kooperationsprojekt des Theaterpädagogischen Zentrums Hildesheim, in Zusammenarbeit mit dem Alevitischen Kulturzentrum, der Musikschule Trillke-Gut und dem Center for World Music der Universität Hildesheim. Das Projekt bewegt sich in seiner Form zwischen szenischem Konzert und Musiktheater: Thema sind die biografischen Erfahrungen der Teilnehmer/innen mit Musik im Alltag, die sowohl in Form von szenischen Geschichten, als auch in gemeinsamen Kompositionen und Arrangements auf die Bühne gebracht werden. Das Projekt „Ich bin Musik“ richtet sich an Mitglieder der Alevitischen Kulturgemeinde, an Instrumentalschüler/innen und Musiklehrer/innen der Musikschule Trillke-Gut sowie an Studierende der Universität Hildesheim am Center for World Music. Dadurch werden bis zu 24 Jugendliche und Erwachsene verschiedener kultureller und religiöser Herkunft teilnehmen, die entweder ein Musikinstrument spielen oder/und deren Instrument die Stimme ist. Nach den Proben im März und April 2012 werden szenischen Geschichten, Arrangements und Kompositionen im Frühjahr 2012 in der Kulturfabrik Löseke und bei den drei Projektpartnern aufgeführt.

Das Theaterpädagogische Zentrum Hildesheim e.V. (TPZ) ist ein Zusammenschluss von 35 freien Theater-, Tanz-, Musik- und Medienpädagoginnen und -pädagogen in Hildesheim und Umgebung. Ziel ist die Bereitstellung eines vielseitigen theaterpädagogischen Angebots für alle Altersstufen, beispielsweise für Krippenkinder, erwerbslose Jugendliche oder Erwachsene mit geistiger Behinderung. Die künstlerische Arbeit geht Hand in Hand mit den Grundsätzen von Inklusion, Demokratie und Partizipation – im Sinne einer aktiven Mitgestaltung von Kultur.

Unerhörte Orte

Blauschimmel Atelier e.V.

Blauschimmel Atelier e.V.

Kulturzentrum / Musikinitiative

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  • letztes Update: 28.06.2011
Blauschimmel Atelier Oldenburg. Projekt »Unerhörte Orte«: Ute Bommersheim und Jochen Fried

Eine dokumentarisch-experimentelle Bild-Sound-Performance mit Menschen mit und ohne Behinderungen aus dem Landkreis Friesland (Bockhorn, Zetel, Jeringhave) und der Stadt Wilhelmshaven entsteht unter dem Titel „Unerhörten Orte“. Bilder und Sounds werden an den Arbeitsplätzen der Beteiligten, in örtlichen Vereinen, an Orten, die im Leben der Teilnehmenden eine Bedeutung haben, gesammelt, bearbeitet und zu einem Gesamktkunstwerk vereint.

„Unerhörte Orte“ ist Teil des Kooperationsprojekts LANDKLANG im Rahmen des Netzwerks „klangpol – Neue Musik im Nordwesten“. In Oldenburg, Bremen, Delmenhorst, Bruchhausen-Vilsen, Cloppenburg und in den Landkreisen Friesland, Diepholz und Ammerland wird im Juni 2012 der LANDKLANG erforscht: Alle Partner gehen an verschiedene Orte, um die Frage zu untersuchen, wann wie und wo Musik gemacht wird. Wo engagieren und begeistern sich Menschen für Musik – im Beruf, in der Schule, in der Freizeit, in Chören, Musikvereinen, Musikschulen oder Blaskapellen?
Mit dem LANDKLANG wird gemeinsam mit Laien und professionellen Musikern ein außergewöhnliches Musikereignis geschaffen, das Menschen in der Region Bremen/Oldenburg an Neue Musik heranführt. Die Form der Projekte im LANDKLANG orientiert sich an der Ausrichtung der einzelnen Partner. Es können offene oder konzertante Auffürungssituationen, komponierte oder improvisierte Musik, Klanginstallationen oder diskursive Beiträge entstehen. Nach der Arbeitsphase präsentieren die einzelnen Projekte im Rahmen eines Festivals die Ergebnisse ihrer Arbeit an dem jeweiligen Ort, so auch die Klangbilder der „Unerhörten Orte“.

Das Blauschimmel Atelier Oldenburg e.V. ist ein integratives Kunstatelier für Menschen mit und ohne Behinderungen. Seit 1998 treffen sich hier Menschen mit und ohne Behinderungen, die unter professioneller Anleitung in den Bereichen Theater, Musik, Maske und bildende Kunst gemeinsam künstlerisch tätig sein wollen.

Aufgeführt wird "Unerhörte Orte" im Rahmen des Festivals LANDKLANG 2012 am 23. Juni um 17.00 Uhr im Vereinshaus, Urwaldstr. 37, 26340 Zetel-Neuenburg.

Musikalische Anhänge

Musikalische Anhänge

KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e.V.

KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e.V.

Kulturzentrum / Musikinitiative

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  • letztes Update: 28.06.2011
Stefanie Schmoeckel und Johannes Kimstedt, Kunstverein KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e.V.

Vom Umgang mit musikalischen Anhängen: Musik bewegt - sich III

„Musikalische Anhänge“: Populäre Erkennungsmelodien, Festmusiken, Filmmusiken, Hintergrundklänge, Klingeltöne etc. tragen Schülerensembles der an dem Projekt beteiligten Schulen zusammen. Durch Deformierungen der Vorlagen, durch Klang- und Geräuschergänzungen und durch Improvisationen werden Verknüpfungen zu Kunstvermittlungsaktionen, die zeitgleich in Kooperation mit Kunstraum Tosterglope in den Schulen stattfinden hergestellt. Themen wie „Die Haut“ (wo beginnt Außen?) und „HEUTE“ (Erfindung und Umgang mit Generationen übergreifender Mode – „nach Uniformen trachten?“) sind Grundlage der passenden Musikfindung. Ziel ist die (Er-)Findung einer neuen Form, für die die TeilnehmerInnen nicht nur einen Namen finden sollen...Der Kunstverein KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e.V. am östlichen Rand des Landkreises Lüneburg hat in den neun Jahren seines Bestehens ein umfangreiches Programm zwischen Bildender Kunst, (Neuer) Musik und Tanz etabliert. In den letzten Jahren hat sich der kleine agile Verein mit seinem Schwerpunkt Kunst- und Musikvermittlung für Jugendliche einen Namen gemacht. In den umliegenden Schulen sind bis zu 12 MitarbeiterInnen des Vereins unterwegs in den Vermittlungsprojekten mit den Projektnamen „Die Landung“, „Neulandungen“, „AMBULANZ“, „Musik bewegt – sich“ und „baUsTeLLe KUNSTRAUM“. Die ungewöhnliche Off-Stellung des Vereins erfordert ungewöhnliche Formate, so z.B. das jährlich stattfindende Pfingstfestivalchen für Jugendliche und die Herausgabe des eigenen Kulturmagazins AMBULANZ - kulturell und elastisch. Darin nähert sich der Verein behutsam einem erweiterten Kulturbegriff zwischen Ökolandwirtschaft, Tourismus, Atomendlager und der permanenten Frage nach der Legitimation der „feinen“ Künste in einer Agrarumgebung, in deren Fläche sich die kulturellen Kräfte schier zu verlieren drohen.

Im April 2012 hat KUNSTRAUM TOSTERGLOPE mit diesem Projekt in Kooperation mit dem Gymnasium Bleckede beim 3. Schülermusik-Wettbewerb des Landkreises Lüneburg den 1. Preis gewonnen.

Aufführungen von Musik bewegt - sich III finden statt: an Pfingstmontag 28. Mai 2012 11.30 Uhr beim 6. Pfingstfestivalchen in Tosterglope und beim Preisträgerkonzerte des Schüler-Musikwettbewerbs im Rahmen des Elbschlossfestivals am 3. Juni 2012 um 16.00 Uhr im Schlosshof Bleckede.

 

Förderpreis

Musikvermittlung

Mit dem Förderpreis Musikvermittlung wollen die Niedersächsische Sparkassenstiftung und Musikland Niedersachsen die Entwicklung und Realisierung neuer Musikvermittlungsformen in Niedersachsen anregen und kreative Ansätze unterstützen. Qualitätsvolle Angebote sollen ein neues Publikum ansprechen und Menschen dazu ermuntern, mehr unterschiedliche Musik zu erleben und zu entdecken. Der Preis ist mit 40 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an bis zu fünf Projekte vergeben. Als Konzeptpreis ermöglicht er die Realisierung neuer Projekte.

Die Jury

Experten der Musikvermittlung

Dr. Sabine Schormann

Niedersächsische Sparkassenstiftung


Sabine Schormann stammt aus Bad Homburg. Von 1981 bis 1987 studierte sie Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie in Mainz. 1980 bis 1991 arbeitete sie für die Mainzer Allgemeine Zeitung, den Hessischen Rundfunk und das ZDF. Von 1987 bis 1992 leitete sie im Goethe-Museum, Frankfurt/Main das Fotoarchiv, arbeitete in der Museumsabteilung mit und gestaltete eigene Ausstellungen. 1992 promovierte sie über Bettina von Arnim und Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher. Von 1992 bis 1997 verantwortete sie für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn Konzeption und Umsetzung des Tages des offenen Denkmals und baute den Bereich für Sonderaktionen, Spendenakquise und Jugendaktionen auf. 1997 kam sie zur EXPO 2000 Hannover, wo sie die Ausstellungs- und Projektleitung von Planet of Visions und Das 21. Jahrhundert im Themenpark innehatte. Seit 2000 ist Dr. Schormann Geschäftsführerin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Geschäftsführerin der VGH-Stiftung, Hannover.


Albert Schmitt

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen


Albert Schmitt (geb. 1960) ist Managing Director der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und darüber hinaus tätig als Referent an Universitäten, bei Fachkongressen und Wirtschaftsforen zum Thema Management-Organisation und Hochleistung. Als junger Mensch war er Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert und Stipendiat der europäischen Gemeinschaft. Er studierte die Fächer Kontrabass, Musikwissenschaft, Pädagogik und Dirigieren und schloss 1985 sein Studium mit dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Sekundarstufe II) ab. 1986 wurde er in Die Deutsche Kammerphilharmonie aufgenommen. Drei Jahre später erlangte er das Orchesterdiplom im Fach Kontrabass an der Musikhochschule in Freiburg. Seit 1995 arbeitete Albert Schmitt bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremens, zunächst als PR-Manager, dann (1997) als General Manager und seit 1999 als Managing Director. Er richtete die Kammerphilharmonie strategisch neu aus. Indem er das Orchesters zum Unternehmen umbaute, ermöglichte er dessen Aufstieg in die Weltspitze.


Thomas Rietschel

Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main


Thomas Rietschel hat seine wissenschaftliche Ausbildung in Germanistik und empirischen Kulturwissenschaften mit dem praktischen Musikstudium der Violine ergänzt. Er war tätig als Geschäftsführer des Kammerorchesters Schloss Werneck, als Generalsekretär des Jeunesses Musicales Deutschland sowie als Generalsekretär des Deutschen Musikrates. Seit Mai 2004 leitet Thomas Rietschel als Präsident die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.


Markus Lüdke

Programmbereich Musik, Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel


Markus Lüdke studierte Schulmusik an der Folkwang Hochschule Essen sowie Mathematik an der Mercator-Universität Duisburg und leitet seit 1999 den Programmbereich Musik an der Bundesakademie. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsangeboten für die Chorpraxis und für den Bereich Konzertpädagogik. Mit langjährige Erfahrungen als Dirigent und Musikvermittler hat er ein besonderes Interesse an der Konzeptionierung und Gestaltung innovativer Veranstaltungsformen mit und um Musik sowie für die Entwicklung und Umsetzung thematischer Konzertprogramme mit szenischer Durchgestaltung. Neben diversen Jury- und Beiratstätigkeiten und der Veröffentlichung von Fachbeiträgen leitet er seit 2006 das Orchesters der Technischen Universität Braunschweig.


Lydia Grün

Musikland Niedersachsen

Lydia Grün wurde 1976 in Essen geboren. Sie studierte Musikwissenschaft und Journalistik an der Universität Leipzig, an der Humboldt-Universität Berlin und an der Freien Universität Berlin. Zu ihrer publizistischen Tätigkeit zählen Kulturberichterstattung vor allem für öffentlich-rechtliche Hörfunksender sowie die Herausgabe des Bandes "musik netz werke - Konturen der neuen Musikkultur" (2002). Von 2000 bis 2006 war Lydia Grün Consultant der ]init[ AG Berlin für den Bereich politische Kommunikation oberster Bundesbehörden, Verbände und Stiftungen. Von 2007 bis 2008 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl "Musik und Medien" von Frau Prof. Susanne Binas-Preisendörfer an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Seit September 2008 ist Lydia Grün Referentin für Musik im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und zudem seit Februar 2011 Geschäftsführerin von Musikland Niedersachsen.